Rorschach macht sich fit für die Zukunft: In mehreren Quartieren entstehen neue Überbauungen, und zugleich wächst der Seewasser-Wärmeverbund weiter, damit bestehende und neue Gebäude Schritt für Schritt an eine moderne, effiziente und klimafreundliche Wärmeversorgung angeschlossen werden können. Damit das gelingt, müssen in den Jahren 2026 und 2027 an verschiedenen Orten Leitungen verlegt und Strassen saniert werden – vor allem im Zentrum, rund um Signal- und Kirchstrasse, Richtung Mariaberg sowie im Umfeld von Feldmühle und Stadtbahnhof Süd. Das bringt vorübergehend Umleitungen, Lärm und erschwerte Zufahrten mit sich, auch für Anwohnende und Gewerbe. Zusätzlich entsteht bei der St. Galler Kantonalbank eine Quartierzentrale des Wärmeverbunds, während ein Provisorium der Bank auf dem Curtiplatz steht. Der Stadtrat bittet um Verständnis. Die Bauzeit wird teils herausfordernd, schafft aber die Grundlage für eine erneuerte, energieeffiziente Stadt, von der Rorschach langfristig profitiert.