Rorschach plant Beitritt zur Regionalen Wasserversorgung St. Gallen (RWSG)

Rorschach soll per 1. Juli 2029 Partner der RWSG werden – vorbehältlich einer Volksabstimmung und gesicherter Redundanz – damit die Trinkwasserversorgung langfristig breiter abgestützt ist. Das heutige Seewasserwerk ist technisch am Lebensende angelangt. Statt einer teuren Gesamtsanierung (rund 17 Mio. Franken) setzt der Stadtrat auf den regionalen Verbund mit Aktienkauf (ca. 9.8 Mio. Franken) und künftigem Bezug aus dem neuen Werk Riet II in Goldach. Parallel wird eine zweite Einspeisung geprüft, etwa aus Richtung Arbon, sowie ein Notverbund Thal–Rorschach. Die Urnenabstimmung soll im Herbst 2026 stattfinden. Für Bevölkerung und Gewerbe bleiben die Versorgung sicher und die Tarife stabil. Teile des SWW-Areals könnten später umgenutzt werden.